Powerman Charity - Kurzportraits der Promis!

Hier alle Promis für den Charity Event im Kurzportrait: 

Oliver Bono, Schweizer Fernsehmoderator. Geburtsdatum: 29. April 1966 (Lachen/SZ). Wohnort: Zofingen. Zivilstand: verheiratet, drei Kinder. Nach Abbruch des Gymnasiums absolvierte er eine dreijährige Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich. Danach trat er bei Radio Sunshine ein und gelangte über Radio Zürisee zu DRS 3. Im März 1996 wechselte er zum Schweizer Fernsehen. Dort moderierte er bis 2001 die Sporthintergrundsendung «time out», für die er Hintergrundreportagen unter anderem in England, Frankreich, Holland/Belgien, Iran und Israel realisiert hat. Gleichzeitig war Bono für Übertragungen von Olympischen Spielen tätig, so für die Sendungen «Nagano aktuell», «Salt Lake update» und «Sidney aktuell». Im Jahr 2000 wurde er Moderator der Sendungen «SF Spezial», der Sommerserie «Who is who?» und Redaktor von «Sport Hintergrund». 2001 wurde er Redaktor und Moderator bei «Schweiz aktuell» und moderierte Live-Spezialsendungen zu Wahlen und Abstimmungen in Städten und Kantonen. Im Sommer 2005 moderierte er die Reality-Show «Das Internat – Schule wie vor 50 Jahren», sowie 2007 und 2009 die ähnlich konzipierten «Pfahlbauer von Pfyn – Steinzeit live» und «Alpenfestung – Leben im Reduit». Für seine Moderation der dreistündigen Liveübertragung des Lötschbergtunneldurchschlags beim Bau der NEAT im Jahr 2005 erhielt er den Medienpreis der Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern, Deutschfreiburg, Oberwallis RGB.


Urs Dellsperger, Duathlet. Geburtsdatum: 15. September 1963. Wohnort: Galmiz/FR. Zivilstand: geschieden, keine Kinder. Spätestens mit seinem Sieg beim Powerman in Zofingen 1995 etablierte er sich als einer der weltbesten Duathleten. Denn dieser Bewerb ist in der Duathlon-Szene von ähnlicher Bedeutung wie der Ironman auf Hawaii für die Triathleten. Wie hoch er selbst den Zofinger Powerman einschätzt, belegt seine Aussage, ein Sieg beim Powerman zähle mehr als ein Europa- und Weltmeistertitel zusammen. Er stammt aus Muri im Kanton Bern. Er machte nach Abschluß seiner Schulzeit zunächst eine Mechanikerlehre, dann kam es über seinen Sport aber zur beruflichen Veränderung: Er wurde Geschäftsführer beim Berner Bike-Laden Velocittà. Er selbst bezeichnete diese Tätigkeit im Zürcher «Sport» einmal als «80-Prozent-Job», der keine längere Abwesenheit erlaube. Sich voll und ganz dem Sport verschreiben, will der Berner andererseits aber auch nicht, denn im Gegensatz zu den Triathleten fällt es sogar den absoluten Spitzenleuten im Duathlon sehr schwer, potente Sponsoren zu bekommen. Zwischen 1993 und 1996 wurde er viermal in Serie Duathlon-Europameister. Zuvor war er anno 1992 EM-Dritter geworden. Zwischen 1993 und 1995 wurde er überdies dreimal in Folge Vizeweltmeister. Seit gut einem Jahr arbeitet der Duathlon-Langdistanz-Weltmeister von 1997 (in Zofingen) bei der Huttwiler Firma Biketec AG als Marktbetreuer und betreut die FLYER-Händler in der Westschweiz, Wallis und Tessin.

Martin Elmiger, Schweizer Profi-Radrennfahrer. Geburtsdatum: 23. September 1978. Wohnort: Zug. Zivilstand: ledig. Er wurde 2001 Profi beim Post Swiss Team, nachdem er im Vorjahr als Stagiaire bei Saeco fuhr. Gleich zu Beginn wurde er in Bellinzona ein erstes Mal Schweizermeister im Strassenrennen. Nach einem Jahr wechselte er zum ProTour-Team Phonak. Seinen ersten Sieg feierte er 2003 beim GP Kanton Aargau. Im selben Jahr gewann er die dritte Etappe der Tour du Languedoc-Roussillon. Ein Jahr später startete er bei der Tour de France und nahm für sein Land an den Olympischen Spielen teil. 2005 konnte er eine Etappe der Katalonien-Rundfahrt gewinnen und wurde in Cham zum zweiten Mal Schweizermeister im Strassenrennen. Seit 2007 fährt er für das Team Ag2r. 2010 konnte er nach der Tour Down Under 2007 mit 4 Tage von Dünkirchen eine weitere Rundfahrt für sich entscheiden. Am 27. Juni dieses Jahres wurde er in Kriegstetten zum dritten Mal Schweizermeister im Strassenrennen. Homepage: www.procm.ch/martin-elmiger

Sylvia Flückiger-Bäni, Schweizer Unternehmerin und Politikerin (SVP). Geburtsdatum: 1. Juni 1952 (in Aarau). Wohnort: Schöftland. Zivilstand: verheiratet mit Hanspeter, zwei Kinder (Daniel und Matthias). Am 3. Dezember 2007 wurde sie im Kanton Aargau in den Nationalrat gewählt und gehört seither der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) an. Sie ist Vizepräsidentin der SVP Frauen Schweiz, Vizepräsidentin des Aargauischen Gewerbeverbandes, gehört der Geschäftsleitung der SVP Aargau, dem Vorstand der SVP Frauen Aargau und dem Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbandes an. Von 2000 bis 2008 war sie Aargauer Grossrätin und zwischen 2004 bis 2008 Vize-Präsidentin der SVP Schweiz. Ihre Hobbys sind Kochen, Nordic Walking, Velofahren und der Schiesssport. Sie ist unter anderem Mitglied des Tri-Club Zofingen. Homepage: www.politikerin.ch/index2.html

 

 

Jan Hauser, Schweizer Curler. Geburtsdatum: 19. Januar 1985 (in Glarus). Wohnort: Zürich. Zivilstand: ledig. Sein grösster Erfolg auf nationaler Ebene war in den Jahren 2007 und 2009 jeweils der Gewinn der nationalen Meisterschaften der Schweiz. International war er bei der WM 2007 in Edmonton mit seinem 4. Platz bis jetzt am erfolgreichsten, diesen 4. Rang konnte seine Mannschaft unter Skip Ralph Stöckli, für die er als Third antrat, im kanadischen Moncton bei der WM 2009 erneut erreichen. Im Juniorenbereich konnte er bereits Erfolge wie den nationalen Juniorentitel, aber auch eine Junioren-Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften erringen. Bei der Curling-EM 2009 im schottischen Aberdeen gewann der gelernte Landschaftszeichner und Designer mit dem Team von Ralph Stöckli die Silbermedaille. Im Finale unterlag er dem schwedischen Team um Skip Niklas Edin. Im darauf folgenden Jahr gelang ihm bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Revanche, als die Schweizer die Schweden um Skip Edin im Spiel um die Bronzemedaille bezwangen. Sein Motto lautet: «Wenn Du deinen Feind und Dich selbst kennst, brauchst Du den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten.» Homepage: www.teamstoeckli.com/team/janhauser.php

Paul Laciga, ehemaliger Schweizer Beachvolleyballer. Geburtsdatum: 24. November 1970 (in Bern). Wohnort: Kerzers/FR. Zivilstand: verheiratet. Er ist der bisher erfolgreichste Schweizer Beachvolleyballer und war zwischen 1994 und 2007 Profi. Was nicht alle Leute wissen: Er war bis 1989 leidenschaftlicher Tennisspieler mit bester Klassierung R1. Er erzielte als Beachvolleyball-Profi zweimal Rang 5 an Olympischen Spielen (in Sydney 2000 und Athen 2004), war zweimal Vize-Weltmeister (in Marseille 1999 und Berlin 2005), dreimal in Serie Europameister (1998 bis 2000), er holte fünf Goldmedaillen (total 22 Medaillen) an FIVB (Fédération Internationale de Volleyball) World Turnieren, war dreimal Schweizer Meister, 1998 Europas King of the Beach und 1999 Schweizer Team-Sportler des Jahres. Während etlichen Jahren spielte er mit seinem Bruder Martin zusammen. Nach den Olympischen Sommerspielen 2004 trennten sich die Gebrüder Laciga, Paul spielte anschliessend mit Sascha Heyer. 2007 bestritt er mit Philip Gabathuler die internationalen Turniere und mit Jefferson Bellaguarda (BRA) die nationalen Turniere. Per Pressemitteilung wurde am 4. Juni 2007 bekanntgemacht, dass Paul wieder (provisorisch) mit seinem Bruder Martin spielen wird. Sie spielten gemeinsam bis zur Beachvolleyball-WM. Dies war sogleich auch das letzte internationale Turnier von Paul. Seither ist er als studierter (Dipl. Ing.) Wirtschaftsinformatiker (HTL) im Projektmanagement tätig. Sein neuer Geschäftsname heisst imready.ch. Homepage: www.laciga.ch

Evelyne Leu, ehemalige Schweizer Freestyle-Skisportlerin. Geburtsdatum: 7. Juli 1976 (in Bottmingen). Wohnort: Bünzen/AG. Zivilstand: ledig. Sie war auf die Disziplin Aerials (Springen) spezialisiert. Ihr grösster Erfolg war der Olympiasieg im Jahr 2006. Die gelernte Elektromechanikerin debütierte am 13. März 1994 im Freestyle-Skiing-Weltcup und erreichte dabei in Hasliberg den 15. Platz. Verletzungsbedingt verpasste sie den Beginn der Saison 1994/95, stiess aber im Februar 1995 erstmals unter die besten zehn vor. Auch in der Saison 1995/96 konnte sie sich steigern, mit einem 5. Platz als bestes Ergebnis. Am 7. Dezember 1996 stand sie als Dritte des Weltcupspringens von Tignes erstmals auf dem Podest. Die Saison 1997/98 verlief im Vergleich dazu eher mittelmässig. Am 8. Januar 1999 feierte sie in Mont Tremblant den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Bis zum nächsten Podestplatz verging mehr als ein Jahr. Nachdem das Mitglied des Freestyle Team Fricktal im Januar 2001 zum zweiten Mal ein Weltcupspringen gewonnen hatte, gehörte sie vor der Weltmeisterschaft 2001 zu den Favoritinnen; als Viertplatzierte verpasste sie knapp eine Medaille. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City gewann sie überlegen die Qualifikation und stellte mit 203,16 Punkten sogar einen neuen Weltrekord auf. Sie konnte aber in den Finaldurchgängen dem Druck nicht standhalten, stürzte zweimal und fiel auf Rang 11 zurück. Nach der eher durchzogenen Saison 2002/03 gewann sie zum Saisonabschluss zum dritten Mal. In der Saison 2003/04 stand sie viermal auf dem Podest. Weitere drei Podestplätze, darunter ein Sieg, folgten in der Saison 2004/05. Bei der WM 2005 in Ruka holte sie hinter Li Nina Silber. Ihre erfolgreichste Saison hatte sie im Winter 2005/06: Mit zwei Siegen und zwei 3. Plätzen entschied sie die Aerials-Disziplinenwertung im Weltcup für sich. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin lag sie nach dem ersten Finaldurchgang auf Rang 5, ihr gelang dann aber mit dem Full-Full-Full (dreifacher Salto mit drei Schrauben) der schwierigste Sprung überhaupt. Diesen Sprung hatte sie zuvor nur im Training gestanden. Dadurch stiess sie an die Spitze vor und wurde schliesslich Olympiasiegerin, da die vier nachfolgenden Konkurrentinnen nicht an ihre Leistung herankamen. In der Saison 2006/07 gelang ihr ein Weltcupsieg, was zu Platz 3 in der Disziplinenwertung reichte. Bei der WM 2007 in Madonna di Campiglio wurde sie Fünfte. Ihre Leistungen im Winter 2007/08 waren unbeständig und reichten von einem 19. Platz bis zu einem weiteren Weltcupsieg zum Saisonabschluss. Ähnlich verlief der Winter 2008/09. Nach dem insgesamt neunten Weltcupsieg ihrer Karriere gehörte sie vor der WM 2009 wieder zu den Favoritinnen, sprang aber in Fukushima lediglich auf Platz 15. In der Saison 2009/10 konnte sie einen Podestplatz erzielen. Enttäuschend verliefen die Olympischen Winterspiele 2010: Nach einem Sturz in der Qualifikation konnte sie sich nicht für den Final qualifizieren und kam schliesslich auf Platz 16. Leu wohnt in Bünzen und trainiert im Freestyle-Center JumpIn in Mettmenstetten. Sie ist gelernte Elektromechanikerin. Sie trat im April 2010 vom Leistungssport zurück. Homepage: www.evelyneleu.ch

 


Franco Marvulli, Schweizer Profi-Radrennfahrer. Geburtsdatum: 11. November 1978 (in Zürich-Seebach). Wohnort: Zürich. Zivilstand: ledig. Er ist ein wahrer Bahnspezialist. Nach Erfolgen als Amateur in der Einerverfolgung (Europameister 1998 und 99) konnte er sich vor allem als Vertreter seines Landes in den Disziplinen Punktefahren, Zweier-Mannschaftsfahren (Madison) und Scratch sowie bei den Sechstagerennen erfolgreich etablieren. Nebst der Silbermedaille 2004 an den Olympischen Spielen in Athen im Madison, holte der Schweizer Radsportler des Jahres 2004 fünf Bahn-WM-Medaillen (2002 Gold im Scratch in Ballerup-Copenhagen, 2003 je Gold im Scratch und Madison, beide Male in Stuttgart, 2004 Silber im Madison in Melbourne, 2007 Gold im Madison in Palma de Mallorca), acht Bahn-EM-Medaillen von 1998 bis 2006 (darunter fünf goldene im Omnium und im Madison), sieben Siege an Bahn-Weltcuprennen, 29 Siege an Sechstagerennen von 2003 bis 2010 (davon deren 19 mit Bruno Risi) und 31 Schweizermeister-Titel in verschiedenen Disziplinen. Homepage: www.francomarvulli.ch

Stephan Meier, Schweizer Beach Soccer-Spieler. Geburtsdatum: 10. Dezember 1981 (in Sao Paulo/Brasilien). Wohnort: Dättwil/AG. Zivilstand: ledig. Er kam im Alter von 3 Jahren mit seinen Eltern in die Schweiz nach Erlinsbach, wo er das Fussball-Abc lernte. Mit 14 spielte er beim FC Aarau im U16-Team und in Saison 2000/01 sogar im NLA-Team Aaraus unter Rolf Fringer, dann unter Alain Geiger. Weil er sich mit dem Romand nicht verstand wechselte er für eine Saison zum Erstligisten SC Zofingen (Trainer war da zuerst Erminio Piserchia, dann André Fimian). Es folgte ein zweimonatiges Probetraining in Perugia. Als er zurück war, animierte ihn Angelo Schirinzi, der damals die U14 Aaraus trainierte zum Beach Soccer und seit 2003 spielt er nur noch Beach Soccer und war bei den «Sandgenossen» lange Zeit der Topskorer. Anno 2005 war er Finalist der Mister Schweiz-Wahl. Kein Wunder, dass er auch als Teilprofi-Model in Milano, Paris und Zürich unterwegs ist. Im Sommer 2009 schlug sein Herz auf Hochtouren, als er an einer Musical-Premiere in Zürich die Ex-Miss Schweiz (1999) und Event-Moderatorin Anita Buri kennenlernte. Seither sind die beiden ein Paar und wohnen auch zusammen in Dättwil/AG. Er war der erste Schweizer Beach Soccer Profi (Beach Soccer Milano) und holte sich 2005 in Moskau gleich den EM-Titel (Euro Beach Soccer Cup) mit der Schweizer Nati. In den Jahren 2008 (Baku) und 2009 (Rom) kamen zwei Vize-EM-Titel dazu. Sein grösster Erfolg war jedoch im letzten Jahr in Dubai der Vize-WM-Titel (FIFA World Cup). Homepage: www.beachsoccer.ch/front_content.php?idcat=452

Bruno Risi, ehemaliger Schweizer Profi-Radrennfahrer. Geburtsdatum: 6. September 1968 (in Altdorf/UR). Wohnort: Bürglen. Zivilstand: verheiratet mit Sandra und hat drei Kinder. Der fünffache Weltmeister im Punktefahren und Welt- und Europameister im Zweier-Mannschaftsfahren ist hauptsächlich auf der Bahn aktiv. Bereits 1991 wurde Risi in Stuttgart Weltmeister im Punktefahren auf der Bahn. 1992, 1994, 1999 und 2001 konnte er diesen Erfolg wiederholen. Zusammen mit seinem früheren Standardpartner Kurt Betschart bildete er die erfolgreichste Paarung im Sechstagesport: 37 Mal konnten die Schweizer ein Sechstagerennen für sich entscheiden – Weltrekord! In der Hauptdisziplin des Sechstagerennens, dem Zweiermannschaftsfahren (Madison), ist er ein ausgewiesener Spezialist. Mit derzeit 61 Siegen liegt er auf Platz 5 der ewigen Rangliste der Sechstagesieger, hinter Patrick Sercu (88), Danny Clark (74), René Pijnen (72) und Peter Post (65). 2003 und 2007 gewann er zusammen mit seinem Landsmann Franco Marvulli in dieser Disziplin den Weltmeistertitel. 2004 konnte er bei den Olympischen Spielen in Athen mit demselben Partner im Zweiermannschaftsfahren (Américaine) mit dem Gewinn der Silbermedaille die Krönung seiner Karriere feiern. An Weltmeisterschaften gab es drei weitere Podiumsplätze, 1995 und 2006 wurde er überdies Europameister in der Américaine. In seinem Heimatort Erstfeld wurde ein Platz nach ihm und seinem jahrelangen Standardpartner Kurt Betschart «Risi-Betschart-Platz» benannt. Der 20-fache Schweizermeister und neunfache Bahn-Weltcup-Sieger, der seit 2005 in Bürglen wohnt, hat seinen Rücktritt zum Ende der Winterbahnsaison 2009/2010 verkündet. Homepage: www.brunorisi.ch

Carmen Schäfer, Schweizer Curlerin. Geburtsdatum: 8. Januar 1981 (in Davos). Wohnort: Fahrweid/ZH. Zivilstand: ledig. Die Leserinnen und Leser des Blick hatten sie diesen Frühling zur Miss Olympia gewählt, zur attraktivsten Olympia-Teilnehmerin. Auf Platz 2 und 3 waren mit Julia Mancuso und Lindsey Vonn zwei US-Skiladys gelandet. Ihr grösster Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei der Curling-WM 2008 im kanadischen Vernon im Team von Skip Mirjam Ott, wo sie als Third zum Einsatz kommt. Ebenfalls 2008 gewann sie im schwedischen Örnsköldsvik EM-Gold. Weiter stand sie 2008 im Team des Curling-Continental Cups. Bei der Curling-EM 2009 in Aberdeen gewann sie im Team von Mirjam Ott die Silbermedaille. Die Round Robin hatte das Team auf Rang 1 abgeschlossen. Das Page-Playoff-Spiel gegen Dänemark konnte man gewinnen, verlor aber das Finale gegen Deutschland 5:7. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver stand sie mit ihrer Mannschaft im kleinen Finale und spielte um die Bronzemedaille. Das Spiel um Platz 3 verlor sie gegen das chinesische Team um Skip Wang Bingyu 6:12. Hinzu kommen zwei Schweizermeistertitel in der Curling-Elite: 2008 und 2009. Zudem hatte sie anno 2001 bei den Juniorinnen WM-Bronze geholt.

Markus Zberg, Schweizer Radrennfahrer. Geburtsdatum: 27. Juni 1974 (in Altdorf/UR). Wohnort: Oberhofen Bern Profi: 1996 bis 2009. Er begann seine Radkarriere 1996 beim italienischen Team Carrera, wechselte nach einem Jahr zum Team Mercantone Uno. 1998 fuhr er fürs Schweizer Team Post Swiss. Von 1999 bis 2002 hiess sein Arbeitgeber in Holland Team Rabobank. Von 2003 bis 2008 war er beim Deutschen Team Gerolsteiner unter Vertrag. In seinem letzten Profijahr 2009 fuhr er für das Schweizer BMC Racing Team. Grösste Erfolge: Platz 2 bei der Strassen-WM in Verona (Italien) 1999. 2000 (Gansingen) und 2008 (wieder in Gansingen!) SM-Titel auf der Strasse. 1998 zwei Etappensiege an der Spanien-Rundfahrt. Eintagsrennen-Erfolge bei Mailand-Turin 1998 und Rund um den Henninger-Turm 2001. Weiter Etappensiege bei der Tour de Suisse, bei Tirreno-Adriatico sowie bei der Österreich-Rundfahrt. 2006 Pro-Tour-Sieg auf der letzten Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza. Nach einem Sturz an der Tour de l'Ain tritt er am 14.August 2009 zurück. Gegenwart: Derzeit lebt Markus Zberg gemeinsam mit seiner Frau Karin in Oberhofen am Thunersee. Er ist Athletenbotschafter der Entwicklungshilfeorganisation Right to Play. Homepage: www.markuszberg.ch