Roland Schudel

12 Teilnahmen für Lokalmatador Roland Schudel  
 
Seine erste Teilnahme am Langdistanz Powerman war auf eine verspätete Anmeldung für die Kurzdistanz zurückzuführen. Was blieb anderes, als kurzfristig für die Langdistanz umzubuchen?

Dazu Schudel: "Mit meiner Unerfahrenheit begann ich natürlich den dazumal für heutige Verhältnisse flachen Vorlauf viel zu schnell. Bald musste ich auf dem Velo büssen, aber das schlimmste, war doch dann doch noch, dass ich nicht die ganzen 150km in der Aeroposition fahren konnte. Ich hätte am liebsten den Aerolenker, den ich eine Woche zuvor montiert hatte, wieder demontiert, weil mich der Nacken so sehr schmerzte."

Schudel überlebte, was auch auf seinem Finisher-T-Shirt "just survive" nachgelesen werden kann.

Seriöses Training liess ihn in den folgenden Jahren persönliche Erfolge sammeln?

Am besten in Erinnerung habe ich noch, wie ich 1994 2km vor dem Ziel den „King of Duathlon“ (Kenny Souza) am rechten Wegrand stehen liess.“

Auch Roland Schudel erinnert sich vornehmlich an Wetterkapriolen. Er sagt zur unvergesslichen Austragung von 1995:“Diejenigen welche glaubten, dass es doch noch wärmer werden sollte an diesem Tage, hatten sich völlig geirrt und sie waren anschliessend auf der ganzen Radstrecke in allen möglichen aufgeheizten Räumen wieder zufinden.“

Zweifellos war dies der Powerman mit der höchsten Ausfallquote.

1997 ging er nach einem Sturz mit gestillten Schmerzen an den Start, beendete das Rennen, um sich nachher vom Arzt einen gebrochenen Fuss diagnostizieren und für ein paar Wochen einen Gips verschreiben zu lassen.

1999 feierte er als zweiter Athlet seinen 10. Powerman. Er genoss die ihm zuteil werdende Aufmerksamkeit.

Schudel zu weiteren Austragungen: „2001 wollte ich unbedingt in Florida meine Hawaii-Qualifikation holen, und bestritt den Powerman eigentlich ‚nur‘ als Training. Ich hatte noch nie so lange an einem Powerman wie in diesem Jahre, aber ich ging es ja bewusst locker an und konnte so auch locker ins Ziel laufen. Im Jahre 2002 nach absolviertem Swisspower Gigathlon wollte ich eigentlich ganz mit Wettkampfsport aufhören. Dies klappte ein ganzes Jahr lang.

Doch in diesem Jahr war ich bereits wieder an einem Langdistanztriathlon in flachem Gelände unterwegs. Wer weiss, vielleicht, wenn mein Körpergewicht wieder auf dasjenige meines Fahrrades abgestimmt ist, kann man mich wieder einmal auf der Powerman Strecke an einem Wettkampftag anfeuern.“

Roland Schudel ist seit ein paar Jahren als Schiedsrichter des tri bei Wettkämpfen unterwegs.