Bundesrat Ueli Maurer am Powerman Zofingen

 

Bundesrat Ueli Maurer freut sich auf den Powerman Zofingen - Er fährt pro Woche rund 200 Kilometer auf dem Velo. Umso mehr freut er sich darauf, dass er am 5. September einen ganzen Tag lang Zeit hat für den Powerman Zofingen. Als dieses Interview geführt wurde, weilte der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gerade in Norwegen in den Ferien - Raphael Galliker
 

 

 

 

Herr Bundesrat Ueli Maurer: Powerman Zofingen, was hat Ihnen dies bisher gesagt?

Bundesrat Ueli Maurer: Auch für Nichtduathletinnen und -dauthleten ist der Powerman Zofingen längst ein Begriff. In drei Jahren wird er ja bereits zum 25. Mal durchgeführt werden und hat damit Tradition. Ich finde es wichtig und wertvoll, dass Sportanlässe mit internationaler Ausstrahlung nicht nur in den grossen Zentren stattfinden, sondern eben auch in einem Städtchen wie Zofingen. Das ist die Land-Power!

Beim Powerman Zofingen absolvieren die Topathletinnen und -athleten über die Langdistanz 150 Velokilometer. Sie sind ja auch ein sehr fleissiger Velofahrer. Wie viele Kilometer absolvieren Sie täglich?
Wenn es mein Programm zulässt, fahre ich mehrmals pro Woche von meinem Wohnort Münsingen aus mit dem Bike ins Bundeshaus. Meistens nicht auf dem kürzesten Weg, dazu ist die Landschaft rund um Bern zu verlockend. Ich zähle die Kilometer nicht, Entspannung und Gesundheit sind mir wichtiger. Aber gegen 200 Kilometer pro Woche werden es wohl sein.

Ist Velofahren eigentlich Ihr Lieblingshobby?
Hobbies habe ich noch andere. Aber bezüglich Sport steht im Sommer klar das Bike im Vordergrund. Einmal (Militär-)Radfahrer, immer Radfahrer! Im Winter stehe ich so oft wie möglich auf den Langlaufskiern.

Wer viel läuft oder Velo fährt, muss sich auch richtig ernähren und verpflegen. Wenn Sie jeweils ins Bundeshaus radeln, wie verpflegen Sie sich da?
Für diese kurze Strecke muss ich mich nicht speziell verpflegen, da reicht die Wasserflasche. Auf längeren Touren trinke ich isotonische Getränke und esse seit jeher vor allem Schokoladeriegel.

Worauf freuen Sie sich beim Powerman Zofingen am meisten?
Auf den Wettkampf mit seiner speziellen Atmosphäre und auf die Gespräche mit der Bevölkerung und mit den Athletinnen und Athleten. Die Arbeit im Bundeshaus ist zwar spannend. Aber es ist wichtig, dieses Biotop immer wieder zu verlassen.

Powerman Zofingen bedeutet am Samstag auch ein Fest der Kinder und Familien. Wie wichtig ist die sportliche Betätigung der Kinder?
Kinder bewegen sich von Geburt an, und wenn sie laufen können, sind sie nicht mehr zu halten. Leider sind es oft wir Erwachsenen, die ihnen Schranken setzen. Oder wir meinen, etwas Gutes zu tun, wenn wir sie mit dem Auto bis vor das Schulhaus fahren. Kinder wollen und müssen sich bewegen! Seit diesem Jahr bieten wir das Programm «J+S Kids» an. Jugend und Sport für die 5- bis 10-Jährigen. Der Erfolg ist da: Bereits werden 7‘000 Kurse angeboten, 13‘000 Leiterinnen und Leiter und 1‘200 Expertinnen und Experten sind dafür ausgebildet worden.

Sie sind ja ein vielbeschäftigter Mann. Wie wird für Sie dieser kommende 5. September aussehen? Verraten Sie uns doch bitte Ihren Tagesablauf!
Üblicherweise habe ich den ganzen Tag Termine. So wie es aussieht, ist der 5. September ganz dem Powerman Zofingen reserviert. Ich werde am frühen Morgen eine Velotour machen. Dann kann ich den Anlass umso mehr geniessen und muss nicht ständig auf die Uhr schauen.

Exklusiv-Interview: Raphael Galliker