In ziemlich genau drei Wochen findet der traditionsreiche Zofinger Powerman statt. Auch dieses Jahr hat es einige Neulinge, die sich an die Langdistanz wagen. Die richtige Vorbereitung ist dabei elementar.
Tania Lienhard
„Wer jetzt, drei Wochen vor dem Powerman, noch fehlende Trainingskilometer aufholen will, kann das gleich wieder vergessen“, so Simon Annaheim beim letzten von vier Rookie-Treffs für Langdistanz-Neulinge. Dieses Mal stand das Thema „unmittelbare Wettkampfvorbereitung“ auf dem Plan. Es gebe natürlich kein Patentrezept, das auf alle anwendbar sei, fährt Annaheim fort. „Nicht alles sind gleich. Die einen geben eine Woche vor dem Wettkampf noch einmal Vollgas, andere machen fast nichts.“ Aber grundsätzlich sei zwei, drei Wochen vor dem Einsatz am Zofinger Duathlon Erholung wichtig. Das bedeute nicht, dass gar nichts gemacht werden soll. Kleinere Trainingseinheiten seien gut, und die letzten sieben Tage sollte darauf geachtet werden, dass 70 Prozent der Nahrung aus Kohlenhydraten bestehe. Nicht nur Ernährungstipps und richtiges Trinkverhalten wurden erklärt, sondern auch die Bedeutung der Pulsmessung und worauf die Neulinge sonst noch achten sollten.

Die Seminarien-Reihe steht bereits im dritten Jahr, wobei sie immer in leicht veränderter Form durchgeführt wurde. Letztes Jahr beispielsweise wurde eine Staffelgruppe betreut, die das erste Mal am Powerman teilnahm. Und vor zwei Jahren war Memmo Tamburrino einer der zwei Profiteure des Projekts. Heute ist er Rookie-Betreuer. „Ohne das Insiderwissen hätte ich meinen ersten Powerman-Langdistanz wohl nicht finishen können“, so Memmo Tamburrino. Fünf topmotivierte Neulinge lauschten bei der letzten Info-Veranstaltung in diesem Jahr gespannt den Worten des Referenten. Auf ihren Gesichtern ist deutlich die Vorfreude auf das Ereignis vom 6. September abzulesen, wenn sie endlich in den Wettkampf steigen können. Wohl wissend, dass diese Rookie-Seminarien ausgezeichnete Gelegenheiten sind, um an Insider-Tipps und wichtiges Grundlagenwissen zu kommen, wurden während und nach dem Vortrag von Simon Annaheim, der als Naturwissenschaftler bei exersciences.com tätig ist, fleissig Fragen gestellt. Danach wurden die Laufschuhe geschnürt, um die zweite Laufstrecke in angenehmem Tempo zu besichtigen. Die Vorbereitung für die Rookies hätte also besser nicht sein können. Zumindest beim Know-how stehen die Athletin und die vier Athleten den Profis in nichts nach. Und die Freude an der Herausforderung ist bei allen vorhanden. Da kann doch fast nichts mehr schiefgehen.